Parodontitisbehandlung in Biebertal – Zahnhalteapparat langfristig stabilisieren

Eine Parodontitis schädigt den Zahnhalteapparat und kann unbehandelt zum Verlust von Zahnfleisch, Kieferknochen und Zähnen führen. Mit einer sorgfältigen geschlossenen Parodontitisbehandlung entfernen wir bakterielle Beläge aus den erkrankten Zahnfleischtaschen und schaffen die Grundlage dafür, die Entzündung zu kontrollieren und den vorhandenen Zahnhalteapparat möglichst langfristig zu stabilisieren.

Parodontitisbehandlung in der Zahnarztpraxis Dr. Martin in Biebertal

Parodontitisbehandlung auf einen Blick

Parodontitis ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie entsteht durch die Reaktion des Körpers auf bakterielle Biofilme am und unterhalb des Zahnfleischrandes. Im Verlauf können sich die Verbindung zwischen Zahn und Zahnfleisch sowie der umgebende Kieferknochen zurückbilden.

Da die Erkrankung häufig über längere Zeit keine deutlichen Schmerzen verursacht, sind regelmäßige Kontrollen besonders wichtig. Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang, Mundgeruch oder gelockerte Zähne können Hinweise sein, müssen aber nicht bei jedem Patienten auftreten.

Unser Behandlungskonzept beginnt möglichst lange vor einer notwendigen Parodontitistherapie: Regelmäßige Untersuchungen, professionelle Zahnreinigungen und eine gute häusliche Mundhygiene können Zahnfleischentzündungen reduzieren, Risikofaktoren frühzeitig sichtbar machen und dazu beitragen, einer Parodontitis vorzubeugen. Ein vollständiger Schutz lässt sich dadurch jedoch nicht garantieren.

Ist bereits eine Parodontitis entstanden, reicht eine normale Zahnreinigung nicht mehr aus. Dann ist eine systematische Behandlung der erkrankten Zahnfleischtaschen erforderlich. Nach einer ausführlichen Befundaufnahme reinigen wir die betroffenen Wurzeloberflächen sorgfältig und begleiten Sie anschließend über zwei Jahre in einer strukturierten Nachsorge.

Behandlungsziel Entzündung kontrollieren und vorhandenen Zahnhalteapparat möglichst stabilisieren
Aktive Behandlung geschlossene Reinigung der erkrankten Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen
Behandlungssitzungen üblicherweise zwei Sitzungen von jeweils etwa 60 Minuten
Aufteilung Behandlung einer Gesichtshälfte, nach wenigen Tagen Behandlung der anderen Hälfte
Kurzfristige Kontrolle ungefähr eine Woche nach der aktiven Behandlung
Befundevaluation etwa 3–4 Monate nach der aktiven Behandlung
Nachsorge risikoorientierte unterstützende Parodontitistherapie über 24 Monate
Eigenbeitrag konsequente häusliche Mundhygiene und regelmäßige Teilnahme an der Nachsorge

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Wann ist eine Parodontitisbehandlung sinnvoll?

Typische Anzeichen und Beschwerden

Eine Parodontitis entwickelt sich häufig langsam und verursacht besonders zu Beginn oft keine Schmerzen. Deshalb kann sie über längere Zeit unbemerkt bleiben. Eine sichere Diagnose ist nur durch eine zahnärztliche Untersuchung mit Messung der Zahnfleischtaschen und Beurteilung des Zahnhalteapparates möglich.

Mögliche Hinweise auf eine Erkrankung sind:

  • wiederkehrendes Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder bei der Reinigung der Zahnzwischenräume.
  • gerötetes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch.
  • Rückgang des Zahnfleisches, wodurch Zähne länger erscheinen können.
  • neu entstandene oder größer werdende Zwischenräume zwischen den Zähnen.
  • anhaltender Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack.
  • Sekretaustritt oder Eiterbildung am Zahnfleischrand.
  • Veränderungen der Zahnstellung.
  • zunehmende Beweglichkeit einzelner Zähne.
  • Beschwerden oder Druckempfindlichkeit beim Kauen.
  • auffällige Zahnfleischtaschen oder Knochenabbau, die bei einer Untersuchung festgestellt werden.

Was passiert ohne Behandlung?

Bleibt eine Parodontitis unbehandelt, kann die Entzündung weiter fortschreiten. Dabei können sich die Fasern des Zahnhalteapparates und der die Zähne umgebende Kieferknochen zunehmend zurückbilden. Die Zähne verlieren dadurch schrittweise an Halt, können ihre Position verändern und sich im fortgeschrittenen Verlauf lockern.

Wie schnell die Erkrankung fortschreitet, ist individuell unterschiedlich. Rauchen, eine unzureichend eingestellte Diabeteserkrankung, bestimmte Allgemeinerkrankungen, genetische Faktoren und eine unzureichende Mundhygiene können den Verlauf beeinflussen.

Da Parodontitis häufig über längere Zeit wenig Beschwerden verursacht, bedeutet Schmerzfreiheit nicht, dass die Erkrankung stillsteht. Regelmäßige Untersuchungen sind deshalb entscheidend, um Veränderungen möglichst früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.

Bereits verlorener Zahnhalteapparat lässt sich durch eine geschlossene Parodontitisbehandlung nicht zuverlässig vollständig wiederherstellen. Das Ziel besteht daher darin, die Entzündung zu kontrollieren, ein weiteres Fortschreiten möglichst zu begrenzen und die vorhandenen Zähne langfristig zu erhalten.

Was ist eine Parodontitisbehandlung?

Eine systematische Parodontitisbehandlung verfolgt das Ziel, die Entzündung des Zahnhalteapparates zu kontrollieren und den weiteren Verlust von Haltegewebe möglichst zu begrenzen. Grundlage ist ein ausführlicher Parodontalstatus, bei dem unter anderem die Tiefen der Zahnfleischtaschen, Blutungen bei der Messung, Zahnbeweglichkeit und weitere parodontale Befunde dokumentiert werden. Röntgenaufnahmen ergänzen die Untersuchung und zeigen das vorhandene Knochenangebot.

Ebenso wichtig wie die Behandlung in der Praxis ist die tägliche Mundhygiene zu Hause. Deshalb besprechen wir mit Ihnen geeignete Putztechniken, die Reinigung der Zahnzwischenräume und individuelle Hilfsmittel. Ziel ist nicht eine einmalige Unterweisung, sondern eine Mundhygiene, die sich im Alltag zuverlässig umsetzen lässt.

Bei der aktiven geschlossenen Parodontitisbehandlung werden die klinisch erreichbaren weichen und harten Beläge unterhalb des Zahnfleischrandes entfernt. Dazu verwenden wir je nach Bereich Ultraschallinstrumente, feine Handinstrumente und ergänzend eine geeignete Pulverstrahltechnik. Entscheidend ist ein sorgfältiges Biofilmmanagement, ohne die Wurzeloberflächen unnötig stark zu bearbeiten.

In unserer Praxis erfolgt die aktive Behandlung üblicherweise in zwei Sitzungen von jeweils etwa 60 Minuten. Zunächst behandeln wir eine Gesichtshälfte. Nach wenigen Tagen folgt die andere Seite. Die Behandlung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung.

Ungefähr eine Woche nach Abschluss der aktiven Therapie kontrollieren wir den frühen Heilungsverlauf. Die eigentliche Befundevaluation erfolgt nach etwa drei bis vier Monaten. Erst zu diesem Zeitpunkt lässt sich verlässlich beurteilen, wie das Gewebe auf die Behandlung reagiert hat und an welchen Stellen weiterhin ein erhöhter Betreuungsbedarf besteht.

Danach schließt sich die unterstützende Parodontitistherapie über einen Zeitraum von 24 Monaten an. Die Termine werden abhängig vom individuellen Erkrankungsrisiko geplant. Bei jeder Nachsorge werden Mundhygiene und Entzündungszeichen kontrolliert, bakterielle Beläge entfernt und behandlungsbedürftige Taschen gezielt nachgereinigt.

Welche Verfahren gibt es?

BehandlungsabschnittInhaltZeitpunkt
Parodontalstatus & DiagnostikMessung und Dokumentation des Zahnhalteapparates, Beurteilung von Risikofaktoren und Röntgenbefundzu Beginn
Aufklärung & MundhygieneunterweisungErklärung der Erkrankung, individuelle Anleitung zur Zahn- und Zahnzwischenraumpflegevor beziehungsweise im zeitlichen Zusammenhang mit der aktiven Behandlung
Geschlossene ParodontitisbehandlungSubgingivale Entfernung klinisch erreichbarer Biofilme und harter Beläge mit Ultraschall-, Hand- und geeigneten Pulverstrahlinstrumentenüblicherweise zwei Sitzungen von jeweils etwa 60 Minuten
Kurzfristige KontrolleKontrolle der Wundheilung, der Beschwerden und der häuslichen Pflegeungefähr eine Woche nach der aktiven Behandlung
BefundevaluationErneute Messung und Beurteilung des parodontalen Behandlungsergebnissesetwa 3–4 Monate nach der aktiven Behandlung
Unterstützende ParodontitistherapieRisikoorientierte Kontrollen, Mundhygienebetreuung, Entfernung von Biofilm und gezielte Nachinstrumentierung erkrankter Stellenregelmäßig über 24 Monate
Langfristige PräventionRegelmäßige Kontrolluntersuchungen, professionelle Zahnreinigungen und konsequente häusliche Mundhygienenach Abschluss der strukturierten Behandlungsstrecke

Die geschlossene Parodontitisbehandlung wird auch als antiinfektiöse Therapie oder subgingivale Instrumentierung bezeichnet. Dabei werden bakterielle Biofilme und klinisch erreichbare harte Ablagerungen unterhalb des Zahnfleischrandes sorgfältig entfernt.

Wir kombinieren je nach Befund Ultraschallinstrumente, feine Handinstrumente und geeignete Pulverstrahltechnik. Die Instrumente besitzen unterschiedliche Stärken: Ultraschall ermöglicht eine effiziente Bearbeitung größerer Bereiche, während Handinstrumente eine gezielte Reinigung bestimmter Wurzeloberflächen erlauben. Die Pulverstrahltechnik kann das schonende Biofilmmanagement in geeigneten Bereichen ergänzen.

Das Ziel besteht nicht darin, möglichst viel Wurzelzement abzutragen oder die Wurzeloberflächen aggressiv zu glätten. Entscheidend ist die kontrollierte Entfernung beziehungsweise Störung des entzündungsfördernden Biofilms und der erreichbaren Beläge.

Die Behandlung allein kann die Erkrankung nicht langfristig stabilisieren, wenn die tägliche Mundhygiene und die Nachsorge fehlen. Deshalb gehören verständliche Anleitung, regelmäßige Motivation und die gemeinsame Kontrolle der häuslichen Reinigung fest zu unserem Behandlungskonzept.

Ihr Behandlungsablauf – Schritt für Schritt

  1. Parodontalstatus & Behandlungsplanung

    Wir untersuchen den Zustand Ihres Zahnhalteapparates und dokumentieren unter anderem Zahnfleischtaschen, Entzündungszeichen, Zahnbeweglichkeit und weitere parodontale Befunde. Vorhandene oder neu angefertigte Röntgenaufnahmen helfen uns, den Knochenabbau zu beurteilen. Auf dieser Grundlage planen wir die weitere Behandlung.

    ca. 30–45 Minuten
  2. Aufklärung & individuelle Mundhygiene

    Wir erklären Ihnen die Ursachen und den bisherigen Verlauf der Erkrankung und zeigen, welche Bereiche besondere Aufmerksamkeit benötigen. Gemeinsam wählen wir geeignete Hilfsmittel für die Zahnzwischenräume und optimieren die häusliche Reinigung so, dass sie sich zuverlässig in Ihren Alltag integrieren lässt.

    individuell nach Befund
  3. Behandlung der ersten Gesichtshälfte

    Unter örtlicher Betäubung reinigen wir die erkrankten Zahnfleischtaschen und die klinisch erreichbaren Wurzeloberflächen einer Gesichtshälfte. Dabei kombinieren wir abhängig von der jeweiligen Stelle Ultraschallinstrumente, Handinstrumente und geeignete Pulverstrahltechnik.

    ca. 60 Minuten
  4. Behandlung der zweiten Gesichtshälfte

    Nach wenigen Tagen behandeln wir die gegenüberliegende Gesichtshälfte nach demselben sorgfältigen Konzept. Durch die zeitlich eng aufeinanderfolgenden Sitzungen wird die aktive geschlossene Behandlung abgeschlossen.

    ca. 60 Minuten
  5. Kontrolle & Befundevaluation

    Ungefähr eine Woche nach der Behandlung kontrollieren wir den frühen Heilungsverlauf und besprechen mögliche Beschwerden. Nach etwa drei bis vier Monaten erfolgt die ausführliche Befundevaluation. Dabei prüfen wir erneut die parodontalen Entzündungszeichen und beurteilen, wie das Gewebe auf die Behandlung reagiert hat.

    Kontrolle nach etwa 1 Woche, Befundevaluation nach etwa 3–4 Monaten
  6. Unterstützende Therapie über 24 Monate

    An die aktive Behandlung schließt sich eine zweijährige strukturierte Nachsorge an. Die Häufigkeit der Termine richtet sich nach Ihrem individuellen Erkrankungsrisiko. Wir kontrollieren Mundhygiene und Zahnfleischzustand, entfernen bakterielle Beläge und reinigen weiterhin auffällige Taschen gezielt nach. Nach Abschluss der Behandlungsstrecke empfehlen wir regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen.

    risikoorientierte Termine über 24 Monate

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Zahnhalteapparat möglichst stabilisieren

    Durch die sorgfältige Entfernung entzündungsfördernder Beläge können sich Zahnfleisch und Zahnhalteapparat beruhigen. Ziel ist es, ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung möglichst zu begrenzen und die vorhandenen Zähne langfristig zu erhalten.

  • Sorgfältige geschlossene Behandlung

    Wir nehmen uns für die aktive Behandlung üblicherweise zwei Termine von jeweils etwa 60 Minuten. Ultraschall-, Hand- und geeignete Pulverstrahlinstrumente werden abhängig von der jeweiligen Zahn- und Wurzeloberfläche gezielt kombiniert.

  • Prävention bleibt im Mittelpunkt

    Unser Ziel ist nicht nur die Behandlung einer bereits entstandenen Erkrankung. Regelmäßige Kontrollen, professionelle Zahnreinigungen und individuelle Mundhygieneinstruktionen sollen dazu beitragen, erneute Entzündungen möglichst früh zu erkennen oder zu vermeiden.

  • Individuelle Mundhygiene statt Standardschema

    Zahnzwischenräume, Zahnstellungen und motorische Möglichkeiten unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Deshalb wählen wir gemeinsam mit Ihnen geeignete Bürsten, Zwischenraumbürsten und weitere Hilfsmittel aus und kontrollieren ihre Anwendung.

  • Kontrolle des tatsächlichen Ergebnisses

    Nach einer kurzfristigen Heilungskontrolle beurteilen wir das Behandlungsergebnis nach etwa drei bis vier Monaten erneut. Dadurch erkennen wir, welche Bereiche gut reagiert haben und wo weiterhin eine besonders intensive Betreuung notwendig ist.

  • Strukturierte Nachsorge über zwei Jahre

    Die unterstützende Parodontitistherapie begleitet Sie nach der aktiven Behandlung über 24 Monate. Risikoorientierte Kontrollen, wiederholte Anleitung und gezielte Nachreinigung helfen dabei, das erreichte Ergebnis möglichst stabil zu halten.

Welche Alternativen gibt es?

Maßnahme Bedeutung Abgrenzung
Prävention und professionelle ZahnreinigungRegelmäßige Kontrollen, professionelle Entfernung erreichbarer Beläge und individuelle Mundhygieneunterstützung können Zahnfleischentzündungen reduzieren und Veränderungen frühzeitig sichtbar machenSinnvoll zur Vorsorge und bei oberflächlichen Zahnfleischentzündungen, aber kein Ersatz für eine systematische Behandlung bei bereits bestehender Parodontitis
Systematische geschlossene ParodontitisbehandlungReinigung der erkrankten Zahnfleischtaschen und klinisch erreichbaren Wurzeloberflächen mit anschließender Befundevaluation und strukturierter NachsorgeErforderlich, wenn eine Parodontitis mit behandlungsbedürftigen Taschen und Verlust von Zahnhaltegewebe diagnostiziert wurde
Unterstützende ParodontitistherapieRisikoorientierte Kontrolle, Mundhygienebetreuung, Entfernung von Biofilm und gezielte Nachreinigung weiterhin auffälliger BereicheSchließt an die aktive Behandlung an und dient der möglichst langfristigen Stabilisierung
Entfernung eines nicht erhaltungsfähigen ZahnesBeseitigung eines Zahnes, dessen Erhalt aufgrund der parodontalen oder gesamten zahnmedizinischen Situation nicht mehr sinnvoll erscheintWird nur nach individueller Beurteilung erwogen; nicht jeder gelockerte oder parodontal geschädigte Zahn muss entfernt werden
Keine BehandlungKeine aktive Therapie der diagnostizierten ErkrankungDie Entzündung und der Verlust von Zahnhaltegewebe können weiter fortschreiten; das individuelle Tempo lässt sich nicht sicher vorhersagen

Der beste Zeitpunkt, sich mit Parodontitis zu beschäftigen, liegt vor dem Entstehen einer behandlungsbedürftigen Erkrankung. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen, professionelle Zahnreinigungen und eine gute häusliche Mundhygiene können Entzündungen des Zahnfleisches reduzieren, Risikofaktoren sichtbar machen und dazu beitragen, einer Parodontitis vorzubeugen.

Ist bereits Zahnhaltegewebe verloren gegangen und bestehen behandlungsbedürftige Zahnfleischtaschen, reicht eine normale professionelle Zahnreinigung nicht mehr aus. Bereiche tief unterhalb des Zahnfleischrandes können zu Hause und im Rahmen einer üblichen PZR nicht ausreichend erreicht werden. Dann ist eine systematische geschlossene Parodontitisbehandlung notwendig.

Die aktive Behandlung ist dabei nur ein Teil des Gesamtkonzeptes. Ebenso wichtig sind die anschließende Befundevaluation, die unterstützende Parodontitistherapie und die tägliche Mundhygiene. Nur durch dieses Zusammenspiel lässt sich das erreichte Ergebnis möglichst stabil halten.

Auch bei fortgeschrittener Parodontitis beurteilen wir jeden Zahn individuell. Zahnlockerung oder Knochenabbau bedeuten nicht automatisch, dass ein Zahn entfernt werden muss. Gleichzeitig versprechen wir keinen Zahnerhalt um jeden Preis. Ist ein Zahn aufgrund des gesamten Befundes nicht sinnvoll erhaltungsfähig, besprechen wir dies offen und nachvollziehbar.

Wann ist eine systematische Parodontitisbehandlung notwendig?

Eine Behandlung ist angezeigt, wenn …

  • bei der parodontalen Untersuchung eine behandlungsbedürftige Parodontitis festgestellt wurde.
  • vertiefte Zahnfleischtaschen zusammen mit Entzündungszeichen und einem Verlust von Zahnhaltegewebe vorliegen.
  • Röntgenaufnahmen einen parodontal bedingten Abbau des Kieferknochens zeigen.
  • Zahnfleischbluten, Zahnfleischrückgang oder zunehmende Zahnbeweglichkeit auf eine Erkrankung des Zahnhalteapparates zurückzuführen sind.
  • sich Zähne aufgrund des Verlustes von Zahnhaltegewebe verschoben haben.
  • nach einer früheren Parodontitisbehandlung erneut entzündete oder vertiefte Taschen festgestellt werden.
  • eine aktive Parodontitis vor einer umfangreichen prothetischen oder implantologischen Behandlung kontrolliert werden muss.
  • eine sorgfältige Untersuchung ergibt, dass eine normale professionelle Zahnreinigung nicht mehr ausreicht.

Keine systematische Therapie ist erforderlich, wenn …

  • lediglich eine oberflächliche Zahnfleischentzündung ohne Verlust von Zahnhaltegewebe besteht.
  • keine behandlungsbedürftigen parodontalen Taschen vorliegen.
  • die Beschwerden eine andere Ursache haben, die zunächst diagnostiziert und behandelt werden muss.
  • der aktuelle Befund durch verbesserte häusliche Mundhygiene, professionelle Zahnreinigung und regelmäßige Kontrolle ausreichend betreut werden kann.
  • einzelne Zähne aufgrund ihrer gesamten zahnmedizinischen Situation nicht sinnvoll in die Behandlung einbezogen werden können und zunächst eine andere Entscheidung notwendig ist.

Ob eine systematische Behandlung notwendig ist, lässt sich nicht allein anhand sichtbarer Symptome entscheiden. Maßgeblich sind der vollständige Parodontalstatus, Entzündungszeichen, der röntgenologische Knochenbefund und die individuelle Krankheitsgeschichte.

Rauchen, eine unzureichend eingestellte Diabeteserkrankung und eine unzureichende Mundhygiene sprechen nicht gegen eine Behandlung. Sie können den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf die Therapie jedoch ungünstig beeinflussen. Deshalb besprechen wir diese Faktoren offen und unterstützen Sie dabei, beeinflussbare Risiken möglichst zu reduzieren.

Die Bereitschaft zur häuslichen Mundhygiene und zur regelmäßigen Nachsorge ist sehr wichtig. Auch wenn diese anfangs noch nicht optimal ist, bleibt die Behandlung medizinisch notwendig. Unser Ziel ist es, die Voraussetzungen gemeinsam Schritt für Schritt zu verbessern und nicht Patienten wegen eines erhöhten Risikos von der Therapie auszuschließen.

Übernimmt die Krankenkasse die Parodontitisbehandlung?

Die systematische Parodontitisbehandlung einschließlich der vorgesehenen Nachsorge ist bei gesetzlich Versicherten eine Leistung der Krankenkasse, sofern die medizinischen und formalen Voraussetzungen erfüllt sind. Welche Leistungen im individuellen Fall erforderlich und vom vereinbarten Behandlungsumfang umfasst sind, besprechen wir vor Beginn der Therapie.

Unsere Nachsorgetermine sind bewusst ausführlich angelegt. Werden zusätzliche Prophylaxe-, Reinigungs- oder Beratungsleistungen gewünscht beziehungsweise medizinisch sinnvoll, die über den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, können private Mehrkosten entstehen. Darüber informieren wir Sie vorab.

Privatversicherte erhalten eine Berechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte. Die Erstattung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Versicherungstarif.

Häufige Fragen zur Parodontitisbehandlung

Ist Parodontitis heilbar?

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung des Zahnhalteapparates. Bereits verlorenes Haltegewebe und abgebauter Kieferknochen lassen sich durch eine geschlossene Parodontitisbehandlung in der Regel nicht vollständig wiederherstellen.

Die Erkrankung kann jedoch häufig so behandelt werden, dass die Entzündung deutlich zurückgeht und der weitere Verlust von Zahnhaltegewebe möglichst begrenzt wird. Ob und wie stabil dieses Ergebnis bleibt, hängt unter anderem vom Ausgangsbefund, individuellen Risikofaktoren, der täglichen Mundhygiene und der regelmäßigen Nachsorge ab.

Auch nach Abschluss der zweijährigen Behandlungsstrecke bleibt deshalb eine langfristige parodontale Betreuung wichtig.

Tut die Parodontitisbehandlung weh?

Die Reinigung der Zahnfleischtaschen erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Während der Behandlung sollten Sie deshalb keine ausgeprägten Schmerzen verspüren. Druck, Vibrationen oder Berührungen können dennoch wahrnehmbar sein.

Nach dem Nachlassen der Betäubung können die behandelten Bereiche für einige Tage empfindlich oder leicht wund sein. Auch ein vorübergehendes Ziehen an den Zähnen und eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Kälte sind möglich. Meist lassen diese Beschwerden innerhalb weniger Tage wieder nach.

Starke, zunehmende oder länger anhaltende Schmerzen sind nicht typisch und sollten kontrolliert werden.

Wie läuft die aktive Behandlung ab?

Nach der Befundaufnahme und der individuellen Mundhygieneunterweisung erfolgt die aktive geschlossene Behandlung üblicherweise in zwei Sitzungen.

Beim ersten Termin reinigen wir unter örtlicher Betäubung die erkrankten Zahnfleischtaschen einer Gesichtshälfte. Dafür verwenden wir abhängig vom jeweiligen Bereich Ultraschallinstrumente, feine Handinstrumente und geeignete Pulverstrahltechnik.

Nach wenigen Tagen wird die andere Gesichtshälfte behandelt. Jede Sitzung dauert in unserer Praxis gewöhnlich etwa 60 Minuten.

Warum wird in zwei Sitzungen behandelt?

Die Aufteilung auf zwei Gesichtshälften ermöglicht uns, jeden behandlungsbedürftigen Bereich sorgfältig zu reinigen und ausreichend Zeit für die einzelnen Zahn- und Wurzeloberflächen einzuplanen.

Gleichzeitig bleibt jeweils ein Teil des Mundes von der örtlichen Betäubung unberührt. Das erleichtert vielen Patienten das Sprechen und Trinken nach der Sitzung.

Die beiden Termine liegen zeitlich nah beieinander, damit die aktive Behandlungsphase innerhalb weniger Tage abgeschlossen werden kann.

Was muss ich nach der Behandlung beachten?

Solange die örtliche Betäubung wirkt, sollten Sie vorsichtig sein und möglichst nicht kauen, damit Sie sich nicht unbemerkt auf Lippe, Wange oder Zunge beißen.

Am Behandlungstag können die Zahnfleischbereiche etwas empfindlich sein. Wählen Sie bei Bedarf eher weiche, nicht zu heiße oder stark gewürzte Speisen. Auf Rauchen und Alkohol sollte möglichst verzichtet werden, da beides die Heilung ungünstig beeinflussen kann.

Die Mundhygiene sollte nicht vollständig ausgesetzt werden. Reinigen Sie die behandelten Bereiche entsprechend unserer persönlichen Empfehlung vorsichtig weiter. Welche Hilfsmittel unmittelbar nach der Therapie geeignet sind, erklären wir Ihnen beim Termin.

Warum wirken meine Zähne nach der Behandlung länger?

Bei einer Parodontitis ist das Zahnfleisch häufig entzündet und geschwollen. Geht die Entzündung nach der Behandlung zurück, legt sich das Gewebe enger an die Zähne an. Dadurch können die Zähne länger erscheinen und Zahnzwischenräume deutlicher sichtbar werden.

Das ist nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass die Behandlung Zahnfleisch zerstört hat. Häufig wird vielmehr der bereits vorher bestehende Verlust des Zahnhalteapparates sichtbarer, sobald die Schwellung zurückgeht.

Wir besprechen vor der Therapie, welche ästhetischen Veränderungen aufgrund des Ausgangsbefundes möglich sind.

Können die Zähne danach empfindlicher sein?

Ja. Nach der Reinigung und dem Rückgang der Entzündung können freiliegende Wurzeloberflächen vorübergehend empfindlicher auf Kälte, Berührung oder süße und saure Lebensmittel reagieren.

Bei vielen Patienten nimmt diese Empfindlichkeit innerhalb einiger Tage oder Wochen wieder ab. Geeignete Zahnpasten, Fluoridprodukte oder weitere Maßnahmen können die Beschwerden lindern.

Bei starken oder anhaltenden Empfindlichkeiten prüfen wir, ob eine zusätzliche Ursache vorliegt und welche Behandlung sinnvoll ist.

Zahlt die Krankenkasse die Parodontitisbehandlung?

Bei gesetzlich Versicherten gehört die systematische Parodontitisbehandlung einschließlich der vorgesehenen unterstützenden Therapie zum Leistungskatalog, sofern die medizinischen und formalen Voraussetzungen erfüllt sind.

Unsere Nachsorge ist bewusst sehr gründlich. Zusätzliche Prophylaxe-, Reinigungs- oder Beratungsleistungen, die über den Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen, können privat berechnet werden. Darüber informieren wir Sie vorab.

Bei privaten Krankenversicherungen hängt die Erstattung vom vereinbarten Tarif ab.

Kann eine professionelle Zahnreinigung die Parodontitis behandeln?

Eine professionelle Zahnreinigung ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention und der langfristigen Betreuung. Sie entfernt erreichbare Beläge oberhalb und am Rand des Zahnfleisches und unterstützt eine gute häusliche Mundhygiene.

Bei einer bereits bestehenden Parodontitis befinden sich Biofilm und harte Ablagerungen jedoch auch tiefer in den erkrankten Zahnfleischtaschen. Diese Bereiche werden durch eine normale PZR nicht ausreichend erreicht.

Eine PZR kann daher eine notwendige systematische Parodontitisbehandlung nicht ersetzen. Nach Abschluss der zweijährigen Behandlungsstrecke bleibt sie jedoch zusammen mit regelmäßigen Kontrollen ein wichtiger Bestandteil der Vorsorge.

Mein Zahn ist locker – muss er gezogen werden?

Nein, nicht zwangsläufig. Die Beweglichkeit eines Zahnes ist nur ein Teil des Gesamtbefundes. Entscheidend sind unter anderem das Ausmaß und die Verteilung des Knochenabbaus, die Entzündungsaktivität, die Zahnform, mögliche Wurzelprobleme, die Belastung des Zahnes und seine Bedeutung für die weitere Versorgung.

Einige gelockerte Zähne können sich nach Rückgang der Entzündung wieder stabiler anfühlen. Bei starkem Verlust des Zahnhalteapparates kann die Prognose jedoch deutlich eingeschränkt sein.

Wir beurteilen jeden Zahn individuell und erklären nachvollziehbar, ob ein Erhalt sinnvoll erscheint oder ob eine Entfernung langfristig die bessere Entscheidung ist.

Was passiert, wenn ich keine Nachsorge wahrnehme?

Nach der aktiven Behandlung können sich bakterielle Biofilme erneut bilden. Ohne regelmäßige Kontrollen und Nachreinigung steigt das Risiko, dass Entzündungen unbemerkt zurückkehren und erneut Zahnhaltegewebe verloren geht.

In der unterstützenden Parodontitistherapie kontrollieren wir deshalb die Mundhygiene, Entzündungszeichen und Zahnfleischtaschen. Weiterhin auffällige Bereiche werden gezielt gereinigt.

Die Nachsorge ist kein optionaler Zusatz, sondern ein wesentlicher Teil der Behandlung. Auch nach Ablauf der zweijährigen strukturierten Therapie bleiben regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen empfehlenswert.

Wie oft findet die Nachsorge statt?

Die Häufigkeit der unterstützenden Parodontitistherapie richtet sich nach Ihrem individuellen Erkrankungsrisiko und dem festgestellten Grad der Parodontitis.

Patienten mit niedrigerem Risiko benötigen innerhalb der zweijährigen Behandlungsstrecke weniger Termine als Patienten mit einem erhöhten Risiko. Faktoren wie Rauchen, Diabetes, Ausmaß der Erkrankung, Resttaschen, Entzündungszeichen und häusliche Mundhygiene fließen in die Beurteilung ein.

Den konkreten Nachsorgeplan besprechen wir nach der Befundevaluation mit Ihnen.

Was passiert bei der Befundevaluation nach drei bis vier Monaten?

Einige Monate nach der aktiven Behandlung hat das Zahnfleisch ausreichend Zeit gehabt, auf die Therapie zu reagieren. Dann messen und beurteilen wir erneut die parodontalen Befunde.

Wir prüfen unter anderem, ob Blutungen und Entzündungszeichen zurückgegangen sind, wie sich die Zahnfleischtaschen entwickelt haben und an welchen Stellen weiterhin ein erhöhtes Risiko besteht.

Auf Grundlage dieser Ergebnisse legen wir die weitere Nachsorge fest. Einzelne weiterhin auffällige Taschen können im Rahmen der unterstützenden Therapie gezielt nachgereinigt werden.

Ich rauche – kann ich trotzdem behandelt werden?

Ja. Auch Raucher können und sollten bei diagnostizierter Parodontitis behandelt werden. Rauchen ist jedoch einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren der Erkrankung.

Es kann Entzündungszeichen wie Zahnfleischbluten verdecken, den Krankheitsverlauf beschleunigen und das Ansprechen auf die Behandlung verschlechtern. Eine Reduktion oder möglichst vollständige Aufgabe des Rauchens verbessert deshalb die Voraussetzungen für eine langfristige Stabilisierung.

Wir behandeln Sie unabhängig davon, ob ein Rauchstopp sofort gelingt, und sprechen das Thema ohne Vorwürfe an.

Welche Rolle spielt Diabetes bei Parodontitis?

Zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis besteht eine wechselseitige Beziehung. Besonders ein unzureichend eingestellter Blutzucker kann Entzündungen des Zahnhalteapparates begünstigen, den Verlauf der Parodontitis verschlechtern und das Ansprechen auf die Behandlung beeinträchtigen.

Umgekehrt kann eine ausgeprägte parodontale Entzündung die Blutzuckerkontrolle erschweren. Deshalb sind eine gute medizinische Einstellung des Diabetes und eine sorgfältige parodontale Betreuung besonders wichtig.

Die Parodontitisbehandlung ersetzt keine diabetologische Behandlung. Bei auffälligen oder schlecht eingestellten Werten empfehlen wir die Abstimmung mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Welche Zahnbürste und Zwischenraumpflege sind sinnvoll?

Welche Hilfsmittel geeignet sind, hängt von Ihrer Zahnstellung, der Größe der Zahnzwischenräume, vorhandenen Restaurationen und Ihren persönlichen Fähigkeiten ab.

Häufig sind eine elektrische oder manuelle Zahnbürste mit korrekter Anwendung und passend ausgewählte Interdentalbürsten sinnvoll. Zahnseide kann in engen Kontaktbereichen ergänzend geeignet sein, erreicht bei größeren Zwischenräumen aber häufig weniger Fläche als eine passende Zwischenraumbürste.

Wir wählen die Größen und Hilfsmittel individuell mit Ihnen aus und kontrollieren bei den Nachsorgeterminen, ob sie weiterhin passen.

Kann Parodontitis wiederkommen?

Ja. Parodontitis ist eine chronische Erkrankung und kann nach einer erfolgreichen aktiven Behandlung erneut aktiv werden.

Bakterielle Biofilme bilden sich ständig neu. Zusätzlich beeinflussen individuelle Faktoren wie Rauchen, Diabetes, Mundhygiene, das ursprüngliche Ausmaß der Erkrankung und verbliebene tiefe Taschen das Risiko eines erneuten Fortschreitens.

Konsequente häusliche Reinigung, risikoorientierte Nachsorge und regelmäßige professionelle Betreuung können dieses Risiko deutlich reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen.

Kann verlorener Kieferknochen wieder nachwachsen?

Durch eine geschlossene Parodontitisbehandlung lässt sich bereits verlorener Kieferknochen in der Regel nicht vollständig wiederherstellen.

Das vorrangige Ziel besteht darin, die Entzündung zu kontrollieren, die vorhandenen Strukturen möglichst zu stabilisieren und einen weiteren Verlust von Zahnhaltegewebe möglichst zu begrenzen.

Wie gut sich ein Zahn langfristig erhalten lässt, hängt deshalb wesentlich davon ab, wie viel Zahnhalteapparat zu Beginn noch vorhanden ist und wie stabil die Situation nach Behandlung und Nachsorge bleibt.

Kann ich während der Behandlung normal arbeiten?

In den meisten Fällen ist eine normale berufliche Tätigkeit nach der Behandlung möglich. Solange die örtliche Betäubung wirkt, können Sprechen, Trinken und das Gefühl im behandelten Bereich vorübergehend verändert sein.

Leichte Wundheit, Druckempfindlichkeit oder eine erhöhte Kälteempfindlichkeit können für einige Tage auftreten. Eine längere Arbeitsunfähigkeit ist nach einer geschlossenen Parodontitisbehandlung gewöhnlich nicht erforderlich.

Bei körperlich sehr anstrengender Arbeit oder wenn Sie individuell stärker reagieren, kann es sinnvoll sein, den Behandlungstag etwas ruhiger zu planen.

Warum ist meine Mitarbeit so wichtig?

Die Behandlung in der Praxis entfernt Biofilm und Ablagerungen aus Bereichen, die Sie selbst nicht erreichen können. Bakterielle Beläge bilden sich jedoch täglich neu.

Deshalb entscheidet die häusliche Reinigung wesentlich mit darüber, ob das Zahnfleisch entzündungsarm bleibt. Besonders die Zahnzwischenräume und individuell schwer erreichbare Stellen benötigen regelmäßige Aufmerksamkeit.

Wir erwarten nicht, dass von Anfang an alles perfekt funktioniert. Wir zeigen Ihnen geeignete Hilfsmittel, üben ihre Anwendung und passen die Empfehlungen bei den Nachsorgeterminen an.

Termin vereinbaren – wir beraten Sie persönlich

Kommen Sie zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch in unsere Praxis in Biebertal. Wir nehmen uns Zeit für Sie, prüfen Ihre individuelle Situation und erklären alle Optionen. Erster Termin ohne Verpflichtung – in der Regel innerhalb weniger Tage verfügbar.

Rückruf gewünscht?

Unsere Sprechzeiten

Montag, Dienstag & Donnerstag 08:30–12:00 Uhr, 14:00–18:30 Uhr
Mittwoch 08:00–12:00 Uhr, 14:00–18:30 Uhr
Freitag 08:00–12:00 Uhr